AKWAABA „Willkommen in Köln“
Samstag, 27.08.2016, 12 bis 19 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Forum VHS
Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

Jugendliche stehen im Mittelpunkt

„It’s my identity: Jugend im Kontext der Kulturen“ so lautet der Themenschwerpunkt des diesjährigen AKWAABA-Festivals. Die Veranstaltung von und für Mitbürgerinnen und Mitbürger der afrikanischen Diaspora und alle, die Interesse an einem Austausch haben, bietet eine Plattform zum Netzwerken. Ein Ziel von Akwaaba ist es, Jugendliche und junge Erwachsene zu stärken, sie für gesellschaftspolitisches Engagement zu motivieren und Impulse zu setzen für ein Miteinander der Kulturen in Köln.
    
Im Fokus von Akwaaba 2016 steht deshalb die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen mit afrikanischem Hintergrund – Jugendliche, die hier geboren sind, die mit ihren Eltern zugewandert, oder die allein nach Köln gekommen sind, insbesondere unbegleitete Minderjährige. Das Programm im Rautenstrauch-Joest-Museum, im Forum VHS und in der Stadtbibliothek wurde für  Jugendliche zusammengestellt. Es schließt die Rolle der Eltern, von Pädagogen/innen & Jugendhilfeträgern, Engagierten, sowie die Verantwortung von Politik und Verwaltung ein. An der Programmgestaltung sind neben Fachleuten, Eltern und Kindern aus unterschiedlichen Communities Kölns auch Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie verschiedene Vereine beteiligt.

Diskussionen und Unterhaltung

Neben durchaus ernsten Themen gibt es ein unterhaltsames Rahmenprogramm –einen Tanzflashmob etwa, Modenschauen, Hair-style-Workshops oder Kunstpräsentationen, einen African Slam, Vorleseaktionen in der Stadtbibliothek, ein facettenreiches Musikprogramm und vieles mehr. Projektinseln bieten Informationen zu Jugendarbeit in ausgewählten Ländern Afrikas.

Hintergrund: Akwaaba

Nach der großen Resonanz bei der ersten Veranstaltung von Akwaaba im Sommer  2015 findet sie in diesem Jahr erneut in der Stadtbibliothek, im Forum VHS und im Foyer-Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, statt.

Köln als die einwohnerreichste Stadt in NRW hat auch die größte Anzahl von Mitbürger/innen aus afrikanischen Ländern. Diese Bevölkerungsgruppe ist nicht nur vielfältig aufgrund der unterschiedlichen Herkunftsländer, Sprachen oder Religionen, sondern auch in Bezug auf den Anlass der Einwanderung und mit Blick auf den beruflichen oder sozialen Status.

Akwaaba dient dazu, diese höchst unterschiedlichen Menschen aus Afrika zu vernetzen, Ressourcen zu bündeln, Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen – und auch, um diese in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen und Stereotypisierungen entgegen zu wirken.

Zahlreiche Initiativen und Vereine afrikanischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Köln engagieren sich bereits im Bereich der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, der Kultur, Medien, Wissenschaft, Religionen sowie für soziale, pädagogische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Belange. Akwaaba macht dieses Engagement sichtbar – und für Besucherinnen und Besucher erlebbar.

Bündnis14 Afrika

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Akwaaba - Afrika!
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AUGUST
2016